Deutschland
"Wohngipfel" im Kanzerlamt
Kann die Politik den Wohnungsmarkt retten?
Wohnen wird immer häufiger Luxus. Die Bundesregierung will das ändern. Wie, darüber streiten sich Union und SPD allerdings. Auf einem "Wohngipfel" sollen Lösungen gefunden werden.
THEMEN
Merkel empfängt zu Wohngipfel im Kanzleramt.
An diesem Freitag beraten Vertreter von Politik, Immobilienwirtschaft, des Mieterbundes, Gewerkschaften und der Bauwirtschaft in Berlin, wie die Wohnungsknappheit in deutschen Städten gelindert werden kann. Neben Bundeskanzlerin Merkel, Finanzminister Scholz und dem fürs Bauen zuständigen Innenminister Seehofer werden weitere Ressortchefs erwartet. Geplant ist nach Angaben der Regierung, Eckpunkte eines Gesetzespaket für eine Wohnraumoffensive festzulegen. Bis 2021 sollen laut Koalitionsvertrag 1,5 Millionen neue Wohnungen entstehen.
USA erhöhen Sanktionsdruck auf Russland.
Wie das Außenministerium in Washington mitteilte, wurden weitere 33 Personen und Einrichtungen der russischen Sicherheitskräfte auf eine bereits bestehende Schwarze Liste gesetzt. Zu den Einzelpersonen gehören der Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Korobow, und dessen Stellvertreter Gisunow. Grundlage für die Maßnahme ist ein im vergangenen Jahr vom US-Kongress verabschiedeten Gesetz, das Sanktionen wegen der mutmaßlichen russischen Einmischungen in US-Wahlen und der Interventionen in der Ukraine vorsieht. Insgesamt umfasst die Schwarze Liste mittlerweile 72 Einzelpersonen und Organisationen.
US-Präsident Trump kritisiert Haushaltskompromiss.
US-Präsident Trump hat den Haushaltskompromiss von Demokraten und Republikanernn als "lächerlich" bezeichnet. Er wolle wissen, wo das Geld für die Grenzmauer zu Mexiko sei, schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter. Ob er den Übergangshaushalt mit einem Veto blockieren will, ließ er offen. Am 1. Oktober beginnt in den USA das neue Haushaltsjahr. Wenn bis dahin kein neuer Haushalt verabschiedet wird, droht ein sogenannter "Shutdown", bei dem die Arbeit der Bundesbehörden weitgehend zum Stillstand kommen würde.
Türkischer Oppositionspolitiker kommt aus Gefängnis frei.
Ein Berufungsgericht in Ankara hat laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu das Urteil einer früheren Instanz gegen den CHP-Politiker Enis Berberoglu bestätigt. Weil er bei der Parlamentswahl im Juni jedoch ein Mandat erhielt und somit parlamentarische Immunität genießt, durfte er die Untersuchungshaft verlassen. Wenn sein Mandat erlischt, muss Berberoglu zurück ins Gefängnis. Im Februar war Berberoglu zu fünf Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er gehört zu den mehr als 130 Abgeordneten, deren Immunität nach dem gescheiterten Putschversuch im Jahr 2016 aufgehoben worden war.
Leipzig verliert Red-Bull-Duell in der Europa League.
Im direkten Duell der Red-Bull-Fußballclubs unterlag Gastgeber Leipzig Salzburg mit 2:3. Nach einer schwachen ersten Halbzeit mit zwei Gegentoren glich Leipzig zwischenzeitlich aus. In der 89. Spielminute schoss Fredrik Gulbrandsen die Österreicher dann zum Sieg. Die weiteren Spiele mit deutscher Beteiligung: Bayer Leverkusen siegte in Bulgarien bei Ludogorez Rasgrad mit 3:2. Eintracht Frankfurt bezwang den französischen Club Olympique Marseille mit 2:1.