Welt
50. Jahrestag
Als die Panzer des Warschauer Pakts rollten
Prag erinnert an die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968. Die Sowjetführung verdrängte damals die Reform-Kommunisten in der Tschechoslowakei mit linientreuen Genossen. Frank Hofmann blickt zurück.
THEMEN
"Diciotti" mit Migranten in Sizilien angekommen.
Nach tagelangem Streit mit Malta über Zuständigkeiten hat Italien ein Schiff seiner Küstenwache mit 177 Migranten an Bord in Sizilien anlegen lassen. Verkehrsminister Danilo Toninelli hatte zuvor mitgeteilt, die "Diciotti" dürfe in den Hafen von Catania einlaufen. Laut Medienberichten gestattet Innenminister Matteo Salvini den Migranten aber nicht, dort von Bord zu gehen. Salvini wolle erst Garantien, dass sie von anderen Ländern aufgenommen würden. Die "Diciotti" hatte seit Donnerstag vor der italienischen Insel Lampedusa festgesessen.
Trump schließt Zugeständnisse an Türkei aus.
US-Präsident Donald Trump demonstriert im Konflikt mit der Türkei Härte. Er werde dem Land nicht entgegenkommen, um eine Freilassung des dort festgehaltenen US-Pastors Andrew Brunson zu erwirken, sagte Trump in einem Exklusiv-Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Im Handelsstreit mit China signalisierte der US-Präsident einen langen Atem. Er habe sich keinen Zeitrahmen für eine Beendigung des Konflikts gesetzt, so Trump. Ein zweites Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bezeichnete er als wahrscheinlich. Er habe gute Beziehungen zu Kim, betonte der amerikanische Staatschef.
Erinnerung an 50. Jahrestag des Prager Frühling.
Die Tschechen gedenken an diesem Dienstag des Einmarsches von Truppen des Warschauer Pakts vor 50 Jahren, die dem sogenannten "Prager Frühling" ein gewaltsames Ende setzten. In der Nacht zum 21. August 1968 waren Militärverbände unter Führung der Sowjetunion in die damalige Tschechoslowakei eingerückt, die Prager Reformregierung wurde abgesetzt. Diese hatte unter der Führung von Alexander Dubcek eine kurze Ära von Reformbestrebungen und politischer Liberalisierung eingeleitet, um einen - wie es hieß - "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" aufzubauen. Durch die Besatzung wurden laut Historikern mehr als 400 Menschen getötet.
Zehn Tote nach Sturzflut in Kalabrien.
Bei einer Sturzflut in einer Schlucht in Süditalien sind mindestens zehn Wanderer ums Leben gekommen. Nach Angaben des italienischen Zivilschutzes wurden sechs Menschen verletzt, mindestens drei werden noch vermisst. 23 Menschen konnten demnach gerettet werden. Das Unglück ereignete sich in der Raganello-Schlucht im Nationalpark Pollino in Kalabrien. Starker Regen hatte den Fluss in der Schlucht anschwellen lassen. Ein Augenzeuge sprach von einer wahren Lawine aus Wasser, die unerwartet über die Gruppe hereingebrochen sei.
Bundesligisten nur mit Mühe weiter im DFB-Pokal.
In der ersten Runde des DFB-Pokal-Wettbewerbs hat Borussia Dortmund knapp eine Blamage abwenden können: Beim Zweitligisten Greuther Fürth gewann der BVB erst in der Verlängerung mit 2:1 Toren. Auch die anderen Erstligisten zitterten sich weiter: Der SC Freiburg siegte erst nach Elfmeterschießen 7:5 beim Drittligisten Energie Cottbus, Hertha BSC gewann knapp bei Eintracht Braunschweig 2:1.